Der Heißluftballon
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DVD 4

Die Brüder Montgolfier und der Heißluftballon

Seit undenklichen Zeiten beschäftigen sich Mythen, Legenden, aber auch ernsthafter Forscherdrang mit dem Traum des Menschen, sich in die Lüfte erheben zu können.

Am 4. Juni 1783 führen die Gebrüder Montgolfier dann in Annonay der Öffentlichkeit vor, wie man einen Ballon mit durch Feuer erhitzter Luft fliegen lässt. Zunächst wird aber vermutet, dass es der Rauch ist, der den Ballon in die Höhe treibt und nicht die Wärme. Etwa zeitgleich versucht der Physiker Jacques Alexandre Charles, mit Hilfe von Wasserstoff einen Ballon in die Höhe zu bringen. Seit dieser Zeit werden der Heißluftballon „Montgolfiere" und der Gasballon „Charliere" genannt. Es sollte aber noch dauern, bis auch Menschen mit den Ballonen fahren konnten. Die ersten Versuche startete man daher mit Tieren.

In der Klimaforschung sind Gasballone bis heute unverzichtbar.

Igor Sikorsky und der Hubschrauber

„Wenn ein Mensch in Not ist, kann ein Flugzeug Blumen abwerfen, aber ein Luftfahrzeug mit der Fähigkeit überall senkrecht zu starten und zu landen, kann ihn überall retten". Dieses Zitat stammt von einem Pionier der Luftfahrt, dem Russen Igor Sikorsky. Seit seiner Jugend verfolgte er einen Traum: die Konstruktion eines Hubschraubers. Ihm gelingt es 1941 den ersten Vorläufer eines Hubschraubers des noch heute gebräuchlichen Prinzips zu konstruieren.

Nachdem Sikorsky das Problem mit dem Drehmoment des Heckrotors gelöst hat, beginnt er immer größere Hubschrauber zu bauen. Solch ein Hubschrauber besitzt außergewöhnliche Flugeigenschaften: Er kann aus dem Stand abheben und senkrecht landen, vorwärts, rückwärts und seitwärts fliegen, senkrecht steigen und sinken, in der Luft schweben und sich dabei um seine vertikale Achse drehen.

Wernher von Braun und die Rakete

Während des Dritten Reiches entwickelte Wernher von Braun zusammen mit Oberth und anderen die Kriegsrakete A4. Im Film wird gezeigt, wie hier der Grundstein zur Mondlandung im Jahre 1969 gelegt wurde und wo die bemannte Raumfahrt heute steht.

Der erste Satellit im All

Der Film schildert die ersten Versuche Anfang unseres Jahrhunderts in das Weltall vorzustoßen, den Start des ersten sowjetischen Satelliten „Sputnik I" unter der Federführung Koroljows im Jahre 1957 und die rasante Entwicklung der Satellitentechnik bis in unsere Tage.

Das expandierende Universum - Edwin Powell Hubble

Edwin Powell Hubble widmete schon seine Doktorarbeit den Galaxien. Um die Entfernung der Galaxien zu ermitteln, nutzte man in ihrer Größe und Helligkeit schwankende Sterne, sogenannte Cepheiden, die sich als astronomischer Zollstock bewährt haben.

Hubble konnte beweisen, dass es Galaxien außerhalb unserer Milchstraße gibt. Und ihm gelang es sogar mit einer mathematischen Formel, dem sog. Hubble'schen Gesetzt, zu belegen, dass sich das Universum ausdehnt und die Galaxien auseinander driften. Mit Hilfe dieser Theorie konnte auch die Urknall-Theorie neu entfacht werden. Dieser Beweis gelang 1978 den beiden Amerikanern Arno Penzias und Robert Wilson mit Hilfe einer Hornantenne.

Zur Gewinnung neuer Daten über das Universum nutzen die Astronomen seit Jahrzehnten das nach Edwin Powell Hubble benannte Weltraumteleskop. Heute geht man davon aus, dass das Universum ewig expandiert.