Der Stuttgarter Fernsehturm
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DVD 3

Der Stuttgarter Fernsehturm

Anfang der 50er Jahre beschließt der Süddeutsche Rundfunk, auf dem Hohen Bopser bei Stuttgart einen neuen Sendeturm zu errichten. Der Stuttgarter Architekt Fritz Leonhardt (1909 – 1999) entwirft einen über 200 m hohen Stahlbetonbau mit Aussichtsplattform. In nur 20 Monaten Bauzeit ist der Turm fertig. Die Standfestigkeit der Nadel aus Beton beruht auf einem simplen Prinzip: der Turm selbst ist leichter als sein Unterbau. Wie eine Kippfigur neigt er sich bei Krafteinwirkung zwar; lässt diese nach, richtet er sich aber von selbst wieder auf. Wind oder gar Sturm können dem Stuttgarter Sendeturm also nur wenig anhaben.

Bauen wie die Natur -

Frei Otto und das Münchener Olympiadach

Am 26. August 1972 blickt die Welt auf München: Es ist die Eröffnung der 20. Olympischen Sommerspiele. Der Entwurf des Münchner Olympiastadions stammt von dem Stuttgarter Architekten Günter Behnisch. Die Meisterleistung dieses Stadions ist das Zeltdach von mehr als 70 000 qm. Die Realisierung des Zeltdachs stellt große Probleme dar – mit Hilfe des Architekten und Zeltbauers Frei Otto gelingt es aber, mit einer einzigartigen Seilnetzkonstruktion das Zeltdach zu spannen. 34.000 Quadratmeter Seil werden zu Netzen verknüpft und Acrylglasplatten werden eingepasst. Drei Monate vor der Eröffnung ist das Stadion fertig: Mit seinem eigenwilligen Zeltdach hat Frei Otto ein Symbol für die Zukunft geschaffen.

Der Hoover Damm

Eine große Hochwasserkatastrophe im Jahre 1905 hatte zur Folge, dass Las Vegas heute zu der Metropole des Glückspiels geworden ist. Der Colorado River überschwemmte während des Hochwassers große Teile des Westens der USA. Um die Wüste fruchtbar zu machen, wurde beschlossen, den 1400 Meilen langen Colorado zu stauen. Zunächst musste die Finanzierung des Projektes gesichert werden, welches durch den Verkauf der erzielten Elektrizität geschafft wurde. Die Arbeiter strömten durch die Wirtschaftskrise in das kleine Städtchen Las Vegas, um an dem gigantischen Projekt mitzuarbeiten. Innerhalb von nur vier Jahren war der prächtige Damm fertig gestellt, und alles ging rein nach der Devise „Schnelligkeit vor Sicherheit der Arbeiter".

Die Pyramiden der Pharaonen

Schon immer haben die Pyramiden die Menschheit fasziniert. Die große Pyramide von Gizeh ist das einzige der sieben antiken Weltwunder, das bis heute erhalten ist.

Die Folge „Die Pyramiden" erklärt die verschiedenen Pyramidenformen und gibt Aufschluss über die möglichen Rampentheorien mit deren Hilfe der Bau einer Pyramide erst möglich war. Welch großartige Leistung der Bau dieser Pyramiden war, wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass den Menschen damals keine Maschinen zur Verfügung standen und deren wichtigste Instrumente Seil und Stock waren. Noch heute regt die Ästhetik der Pyramide viele Architekten an, wie z.B. in
Las Vegas oder die im Pariser Louvre.

Die Entstehung der Kontinente

Was haben Erdbeben und Vulkanausbrüche mit dem Leben auf der Erde zu tun? Warum entfernen sich Europa und Nordamerika mit einer Geschwindigkeit von
3 cm pro Jahr voneinander? Die Antworten darauf gibt Alfred Wegener, der Astronom, Meteorologe, Forscher und Ballonfahrer mit seiner Theorie der Kontinentalverschiebung. 1912 tritt Wegener mit dieser Theorie erstmals an die Öffentlichkeit. Er ging von einem Urkontinent aus, den er Pangäa nannte. Seiner Erkenntnis zufolge sind die heutigen Kontinente Bruchstücke dieses Urkontinents, die früher direkt verbunden waren und sich seitdem voneinander entfernt haben.